Case Study

Galeria & ainavio PIM

Wie Galeria seine Produktdaten modernisierte und damit Prozesse beschleunigte und Kosten senkte

InfosChallengesGoalImplementationAchievementsConclusion
Infos über Galeria

Kernfakten zum Unternehmen

Galeria ist mit 83 Warenhäusern in Deutschland, dem Online Shop galeria.de und der City App einer der größten Warenhauskonzerne Europas. Das Sortiment umfasst Mode, Beauty, Haushalt, Elektronik, Sport, Schmuck und Lebensmittel. Nach mehreren Restrukturierungen und der Übernahme durch NRDC und Bernd Beetz beschäftigt Galeria rund 12.000 Mitarbeitende und positioniert sich als moderner, vernetzter Marktplatz für deutsche Innenstädte.

Branche: Warenhauskonzern (Mode, Beauty, Haushalt, Elektronik, Sport, Schmuck, Lebensmittel)

Unternehmensgröße: ca. 12.000 Mitarbeitende

Vertriebskanäle: 83 Warenhäuser in Deutschland, Online Shop galeria.de, City App

Herausforderungen

Ausgangssituation

Galeria verarbeitete monatlich bis zu 60.000 neue Artikel aus unterschiedlichen Lieferantendaten. Die fehlenden Strukturen und stark variierenden Formate führten zu hohem manuellen Aufwand und verzögerten Veröffentlichungen im Online Shop. Zudem musste für verschiedene Kategorien wie Mode, Beauty, Haushalt, Elektronik und Lebensmittel eine Vielzahl rechtlicher Vorgaben manuell geprüft werden, was das Risiko von Fehlern und Compliance Verstößen erhöhte.

Nach mehreren Insolvenzverfahren und der Neuausrichtung unter den neuen Eigentümern NRDC und Bernd Beetz rückten Profitabilität und Effizienz in den Vordergrund. Die Verbindung von stationärem Handel und Online Marktplatz erforderte eine grundlegende Modernisierung der Produktdatenprozesse, um wettbewerbsfähig zu bleiben und die hohen Personalkosten trotz wachsender Produktvielfalt zu reduzieren.

Herausforderungen vor der PIM-Einführung

Unstrukturierte und heterogene Lieferantendaten

Bis zu 60.000 neue Produkte pro Monat mussten aus unterschiedlich formatierten Lieferantendaten extrahiert werden. Ohne automatisierte Prozesse war dieser Schritt extrem zeitintensiv und fehleranfällig.

Keine einheitlichen Kategorien und Attribute

Die Warenbereiche arbeiteten mit unterschiedlichen Datenstrukturen. Die fehlende Standardisierung führte zu hohem manuellem Aufwand und verzögerter Veröffentlichung im Online Shop.

Komplexe rechtliche Anforderungen je Produktkategorie

Jede Kategorie verfügte über spezifische gesetzliche Vorgaben. Die manuelle Prüfung führte zu Fehlern, Compliance Verstößen und steigenden Abmahnrisiken.

Lange Time to Market trotz vorhandener Ware

Obwohl Produkte im Lager verfügbar waren, verhinderten unvollständige oder fehlende Daten ihre zeitnahe Veröffentlichung. Dadurch entstanden Verzögerungen im Online Sortiment und entgangene Umsätze.

Ziel

Projektziele

Gemeinsam definierten Galeria und ainavio drei zentrale Ziele, um die Produktdatenprozesse zu modernisieren und die Grundlage für eine schnellere, rechtssichere und effizientere Datenverarbeitung zu schaffen.

1. Deutlich kürzere Time to Market

Durch automatisierte Datenextraktion und standardisierte Kategorien sollten Produkte schneller vom Wareneingang bis zur Veröffentlichung gelangen.

2. Reduzierung der Personalkosten

KI gestützte Verarbeitung großer Datenmengen und einheitliche Workflows sollten den manuellen Aufwand deutlich senken.

3. Erhöhung der Datenqualität und Compliance Sicherheit

Standardisierte Attribute, automatische Validierungen und integrierte Compliance Checks sollten Fehler reduzieren und rechtliche Risiken minimieren.

Vorher
Nachher
Implementation

Einführung des ainavio PIM-Systems

Automatisierte Aufbereitung von Produktdaten

Die Produktdaten aus unstrukturierten Lieferantendaten werden automatisiert extrahiert und aufbereitet. Dadurch entsteht eine vollständige und konsistente Datenbasis für alle Warenbereiche.

Standardisierte Workflows für alle Produktkategorien

Einheitliche Prozesse und klare Verantwortlichkeiten stellen sicher, dass Kategorien und Attribute konsistent gepflegt werden. Automatische Prüfungen reduzieren Fehler und steigern die Qualität.

Compliance Integration und Qualitätssicherung

Integrierte Prüfmechanismen stellen sicher, dass gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Fehlerhafte Angaben werden automatisch erkannt und korrigiert, was rechtliche Risiken deutlich reduziert.

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Erfolge

Massive Zeitersparnis: Die automatisierte Verarbeitung großer Datenmengen reduziert den manuellen Aufwand deutlich. Bis zu 60.000 neue Produkte können schneller und mit weniger Fehlern aufbereitet werden.

Beschleunigte Time to Market: Produkte gelangen schneller vom Wareneingang in den Online Shop, wodurch Umsatzpotenziale früher nutzbar werden.

Senkung der Personalkosten: Standardisierte Kategorien, einheitliche Workflows und automatisierte Massendatenpflege verringern den Personalbedarf spürbar.

Weniger Fehlerkosten: Strukturierte Prozesse und automatische Validierungen reduzieren Compliance Fehler und damit verbundene Abmahnkosten.

Zentrale Datenbasis über alle Warenbereiche:Produktinformationen aus Mode, Beauty, Haushalt, Elektronik und anderen Kategorien werden einheitlich gepflegt und konsistent ausgespielt.

Einheitliche Workflows und sichere Compliance:Kategoriespezifische Regelwerke und integrierte Prüfungen stellen hohe Datenqualität und verlässliche rechtliche Sicherheit sicher.

Hohe Skalierbarkeit für große Sortimente:Die effiziente Verarbeitung großer Datenmengen erleichtert die Integration neuer Lieferanten und ermöglicht schnelle Sortimentsanpassungen.

Fazit

Fazit & Ausblick

Die Einführung des ainavio Systems hat die Produktdatenprozesse bei Galeria umfassend modernisiert. Automatisierte Datenextraktion, standardisierte Workflows und integrierte Compliance Checks verkürzen die Time to Market deutlich und reduzieren Personalkosten spürbar. Gleichzeitig erhöhen sie die Qualität der Produktinformationen und schaffen Transparenz über alle Warenbereiche hinweg.

Durch die enge Verzahnung von ERP System, E Commerce Plattform und PIM entsteht eine skalierbare und effiziente IT Landschaft, die Galeria langfristig in der strategischen Neuausrichtung unterstützt. Die weitere Optimierung von Datenprozessen und der Ausbau automatisierter Aufbereitung ermöglichen eine flexible Sortimentsgestaltung und stärken die Wettbewerbsfähigkeit im stationären und digitalen Handel.