Case Study

Rommelsbacher & ainavio PIM

Wie Rommelsbacher seine Produktdaten zentralisierte und damit alle Kanäle schneller, konsistenter und effizienter bedienen kann

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Infos über Rommelsbacher

Kernfakten zum Unternehmen

Rommelsbacher ist ein traditionsreiches Familienunternehmen aus Dinkelsbühl und seit 1928 auf hochwertige elektrische Kleingeräte spezialisiert. Die Produkte „Made in Germany“ werden über den Fachhandel, den eigenen Online‑Shop und internationale Exportmärkte vertrieben.

Für die Einführung des neuen Business‑Central‑ERP‑Systems arbeitet Rommelsbacher eng mit unserem Partner Cosmo Consult zusammen.

Branche: Elektrische Kleingeräte für Küche und Haushalt sowie Elektrotechnik

Unternehmensgröße: Mittelständisches Familienunternehmen mit rund 110 Mitarbeitenden

Vertriebskanäle: Fachhandel in Deutschland und Europa, eigener Online‑Shop sowie weltweiter Export, insbesondere in Europa und Fernost.

Projektpartner: Cosmo Consult (ERP‑Integration und Business Central)

Herausforderungen

Ausgangssituation

Mit der wachsenden Anzahl an Vertriebskanälen – darunter Shopware, Amazon, Media Markt Saturn und verschiedene Händlerportale – wurde die Produktdatenpflege immer aufwendiger. Unterschiedliche Systeme, parallele Excel‑Listen und manuelle Abstimmungen führten zu verzögerten Veröffentlichungen und uneinheitlichen Datenständen.

Gleichzeitig stand die Einführung des neuen Business Central ERP-Systems an. Dieser Zeitpunkt bot für Rommelsbacher die ideale Gelegenheit, die Produktdatenprozesse grundsätzlich zu modernisieren und eine zentrale, zukunftsfähige Datenbasis zu schaffen.

Herausforderungen vor der PIM‑Einführung

Fragmentierte Datenpflege über mehrere Systeme

Produktdaten mussten parallel in Shopware, Amazon, Media Markt Saturn und verschiedenen Excel‑Tabellen gepflegt werden. Die fehlende zentrale Datenhaltung führte zu unterschiedlichen Datenständen und machte die Pflege immer zeitintensiver und fehleranfälliger.

Hoher manueller Aufwand bei Änderungen

Änderungen an Produktinformationen mussten in mehreren Systemen separat vorgenommen werden. Besonders bei größeren Aktualisierungen wie technischen Daten oder Produkttexten führte dies zu spürbaren Verzögerungen und umfangreichen Abstimmungsprozessen zwischen den Abteilungen.

Aufwendiges Onboarding neuer Vertriebskanäle

Für neue Händler oder Marktplätze mussten Produktinhalte, Medien und Datenblätter manuell zusammengestellt und individuell aufbereitet werden. Dadurch wurde der Onboarding‑Prozess deutlich verlangsamt und erschwerte eine schnelle Erweiterung der Vertriebskanäle.

Verzögerte Time‑to‑Market durch komplexe Abläufe

Da mehrere Abteilungen an der Produktdatenpflege beteiligt waren, entstanden häufig Rückfragen, Korrekturschleifen und Wartezeiten. Neue Produkte oder Aktualisierungen konnten dadurch erst verspätet in den Kanälen live gehen, was die Time‑to‑Market unnötig verlängerte.

Ziel

Projektziele

Gemeinsam definierten Rommelsbacher, Cosmo Consult und ainavio drei zentrale Ziele für die zukünftige Produktdatenverwaltung:

1. Aufbau einer zentralen Datenbasis für alle Kanäle und Abteilungen

Produktdaten, Medien, Dokumente und kanalspezifische Informationen sollten vollständig zentral gepflegt werden. Änderungen sollten automatisch an Shopware, Amazon, Media Markt Saturn, Business Central und Händlerportale übergeben werden, ohne dass Inhalte mehrfach gepflegt werden müssen.

2. Reduktion manueller Arbeit und Beschleunigung der Produktdatenprozesse

Pflegeprozesse sollten schneller und effizienter werden, etwa durch die Möglichkeit, viele Produkte gleichzeitig zu bearbeiten und unnötige Eingaben in mehreren Systemen zu vermeiden.

3. Nahtlose Integration aller relevanten Systeme und Vertriebskanäle

Das neue Business Central, Shopware, Händlerportale und Marktplätze sollten automatisiert und ohne Zwischenschritte mit aktuellen Produktdaten versorgt werden. Gleichzeitig sollte eine zentrale Struktur entstehen, die neue Kanäle schneller und ohne zusätzlichen Mehraufwand anbinden kann.

Vorher
Nachher
Implementation

Zentrale Einführung des ainavio PIM Systems

Zentrale Datenbasis schaffen

Das ainavio PIM wurde als zentrale Plattform für alle produktrelevanten Informationen etabliert. Produktdaten aus Shopware, Amazon, Media Markt Saturn sowie aus verschiedenen Excel‑Tabellen und internen Quellen wurden zusammengeführt, vereinheitlicht und strukturiert. Dadurch entstand eine konsistente Grundlage, auf die alle Teams und Systeme zugreifen können.

Vertriebskanäle und Händlerportale integrieren

Im Zuge der Einführung wurden sämtliche relevanten Vertriebskanäle an das PIM angebunden. Produktinformationen und Medien werden seitdem automatisch in den jeweils benötigten Formaten ausgespielt, was die Pflege erleichtert und sicherstellt, dass alle Kanäle immer aktuelle und vollständige Inhalte erhalten.

Business Central in die Systemlandschaft einbinden

Parallel wurde das neu eingeführte Microsoft Dynamics 365 Business Central gemeinsam mit Cosmo Consult in die neue Datenarchitektur integriert. Durch die Verbindung zwischen ERP und PIM stehen Stammdaten, Preise und Bestände nahtlos zur Verfügung und können ohne manuelle Zwischenschritte in nachgelagerte Prozesse übernommen werden.

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Erfolge

Zeitersparnis im Tagesgeschäft:
Die zentrale Pflege im ainavio PIM reduziert doppelte und unnötige Eingaben, wodurch Produktdaten deutlich schneller aktualisiert und veröffentlicht werden können.

Produktivitätssteigerung:
Viele Produkte können gleichzeitig bearbeitet werden, unabhängig davon, wie viele Kanäle angebunden sind. Das beschleunigt interne Abläufe spürbar.

Kostenreduktion:
Automatisch erzeugte Händler‑ und Marktplatzexporte ersetzen zeitaufwendige manuelle Zusammenstellungen und reduzieren den Aufwand für die Datenaufbereitung erheblich.

Hohe Datenqualität:
Durch die zentrale Datenhaltung stehen konsistente Produktinformationen in allen Systemen bereit, was Fehler reduziert und die Informationsqualität für alle Kanäle verbessert.

Zuverlässige Systemintegration:
Die nahtlose Verbindung zwischen Business Central und dem PIM stellt sicher, dass Stammdaten, Preise und Bestände jederzeit korrekt miteinander harmonieren.

Bessere interne Zusammenarbeit:
Klare Workflows und definierte Zuständigkeiten sorgen dafür, dass Abteilungen transparenter und schneller arbeiten können, wodurch Abstimmungen reduziert werden.

Skalierbarkeit für neue Kanäle:
Da alle Produktinformationen zentral verfügbar sind, lassen sich zusätzliche Händler und Plattformen ohne zusätzlichen Pflegeaufwand anbinden.

Fazit

Fazit und Ausblick

Die Einführung des ainavio PIM‑Systems hat die Produktdatenprozesse bei Rommelsbacher nachhaltig modernisiert. Durch die zentrale Datenbasis, klar strukturierte Workflows und die automatisierte Bereitstellung in allen Vertriebskanälen konnte der manuelle Aufwand deutlich reduziert werden. Produktinformationen stehen heute konsistent und aktuell zur Verfügung, was die Time‑to‑Market spürbar verkürzt und den operativen Alltag für alle Beteiligten erleichtert.

Mit der engen Integration zu Microsoft Dynamics 365 Business Central und der Unterstützung von Cosmo Consult entsteht eine robuste und zukunftssichere Systemlandschaft, die weiteres Wachstum optimal ermöglicht. Neue Kanäle lassen sich schneller anbinden, Automatisierungen können kontinuierlich erweitert werden und das Unternehmen verfügt über eine skalierbare Basis, um seine Produktdatenprozesse langfristig effizient und flexibel weiterzuentwickeln.